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in_apokalyptischer_Zeit.M2T

7mo ago
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"...in apokalyptischer Zeit... "Auschnitte einer Arbeitsprobe. Goetheanum Eurythmie-Bühne; Kim Bartlett, Gesang; Wang Jue, Komposition; Christian Ahrens u.a., Instrumentalensemble; Barbara Stuten, Einstudierung freier Sprechchor; Carina Schmid, künstlerische Gesamtleitung „Ich bin das Alpha und das Omega - der Anfang und das Ende". In dieser umfassenden Geste liegt die Kraft der Vergangenheit, der Gegenwart, der Zukunft. Wie ringt das freie Ich um die Mitwirkung am menschlich-göttlichen Geschehen für eine auf Freiheit aufbauende neue Gemeinschaft? Auf jeden Einzelnen wird es ankommen! Das 12. Kapitel der Apokalypse des Johannes wird im Mittelpunkt des Abends stehen; was von dort ausstrahlt in unsere Zeit hinein, wird durch zeitgenössische Texte und Aussagen gestaltet. „Belebe in dir die Erinnerung an alles, was du aus den geistigen Welten empfangen und gehört hast. Pflege es in dir und wandle deinen Sinn." (5. Sendschreiben an die Gemeinde in Sardes) Wandle deinen Sinn... Der Anfang einer neuen Kultur aus dem freien Ich heraus? Dazu möchte der Abend einen künstlerischen Beitrag geben. (Carina Schmid) „in apokalyptischer Zeit" ist eine nochmals grosse neue Inszenierung von Carina Schmid mit dem Eurythmie-Ensemble der Goetheanum-Bühne. Premiere am 29. September 2010 um 20:00 Uhr mit vier weiteren Aufführungen im Oktober 2010 und im April 2011. Schon in der Choreografie von Arvo Pärts „Lamentate" zeigte Carina Schmid einen anderen Griff mit Übergängen und dem offenen Bühnenraum ohne Aushang. So wird auch jetzt in der Gestaltung von Ilja van der Linden der Bühnenraum und das Licht sich vom „Gewohnten" deutlich abheben. Mit Pauken und Trompeten kommt das Geschehen in Gang, die Begegnung des Guten mit dem Bösen im Himmel, Michaels Kampf mit dem Drachen, der Sturz des Drachen und der Engel mit dem Abstieg des Widersachers auf die Erde. Von scharfen Klängen begleitet findet dieser Übergang statt, der in die grosse Frage mündet: Wie kann der Mensch in diesem Kampf bestehen. Der Sprechchor tönt von mehreren Ebenen mal aus dem Zuschauerraum, mal von der Bühne, wechselt mit Klangkompositionen und Gesang. Erneut schafft Carina Schmid ein Gesamtkunstwerk, das grosse Bilder zu transportieren vermag. (Marcel Sorge) Weitere Details: www.goetheanum-buehne.ch/3971.html